Kennen Sie Ihre persönlichen Energietankstellen?

Erfahren Sie von Susanne Goerke, wie Sie eine ausgeglichene Work-Life-Balance erreichen und Ihre Akkus aufladen

Bei dem Begriff „Work-Life-Balance“ denken die meisten sicher an die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben. Oft soll das auch so verstanden werden. Vom Ursprung her fußt das Modell jedoch auf den Lehren des Nossrat Peseschkian, dem Begründer der positiven Psychologie, der 1933 im Iran geboren wurde und 2010 in Wiesbaden verstarb. Dieser definierte vier wichtige Lebensbereiche, die uns prägen und beeinflussen:

Leistung
Dieser Lebensbereich beinhaltet alle Momente, in denen Sie in Ihrem Leben einen Leistungsanspruch an sich haben. Also Momente, in denen Sie Ehrgeiz entwickeln. Für viele ist dieser Bereich der Beruf, zusätzlich kann dies aber auch ein Sport sein, den Sie ausüben. Zum Beispiel entwickeln Sie einen besonderen Leistungsanspruch, wenn Sie an Wettkämpfen teilnehmen. Aber auch die Erziehung Ihrer Kinder kann ein Feld sein, dass für Sie mit dem Begriff Leistung eng in Zusammenhang steht.

Kontakt
Hier geht es um Kontakte, die Sie zu anderen Menschen haben. Dazu zählen private Kontakte zu Ihrer Familie oder Freunden und geschäftliche Kontakte zu KollegInnen. Auch der Kontakt zu Ihrem Nachbarn am Gartenzaun oder der Small Talk beim Bäcker, wenn Sie samstags Ihre Brötchen holen, zählt dazu.

Körper
Der Bereich Körper umfasst alles, was mit Gesundheit, Hygiene, Wellness, Ernährung oder auch Sport (sofern er nicht im Leistungsbereich angesiedelt ist) zusammenhängt.

Sinn
Hier steht tatsächlich die Frage nach dem Sinn unseres Lebens im Vordergrund. Das kann auch ein Glaube sein, Werte, Visionen oder die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen.

Die Idee dieses Modells basiert nun nicht etwa darauf, alle vier Lebensbereiche zeitlich in Einklang miteinander zu bringen. Der Grundgedanke ist, dass wir in jedem Lebensbereich Energiequellen haben sollten, die wir aktiv ansteuern können, wenn ein anderer Lebensbereich uns besonders viel Energie kostet.

So ist es beispielsweise für Menschen, die viel Kraft innerhalb ihres täglichen Berufslebens benötigen, sehr gut, wenn sie in den drei anderen Feldern „Energietankstellen“ finden. Dies kann ein gutes Gespräch mit dem Partner sein, ein ausgiebiger Spaziergang an frischer Luft oder das Lesen eines inspirierenden Buches sein.

Kennen Sie Ihre persönlichen Energietankstellen? Laden Sie sich hier den Selbstcheck als PDF herunter.

Viel Spaß beim Ausfüllen!

Kommen Sie bei Fragen gerne auf mich zu.
Susanne GoerkePersonalentwicklerin der CAPERA Gruppe
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